Dienstag, 23. April 2013

Tiere als Begleiter.......


Ich habe jetzt einige Tage nicht geschrieben, weil ich unterwegs gewesen bin. 
Ich habe, zusammen mit meiner kleinen Tochter und unserem Hund, ein kleines Kätzchen vom Tierschutz an der Nordsee abgeholt  und  es in ihr neues Zuhause zu einer Bekannten gebracht. 

Die Fahrt und die Übernachtung in einer unbekannten Umgebung waren ziemlich anstrengend, aber wenn ich jetzt sehe und höre, wie gut es der Kleinen Katze geht und wie sehr sich unsere Bekannten über das kleine Kätzchen freuen, weiß ich das es sich trotzdem gelohnt hat. 

Wir haben die Mutti im Urlaub tragend gefunden und die Frauen vom Tierschutz haben sie durch ihren unermüdlichen Einsatz einige Zeit nach unserer Abreise zusammen mit ihren kleinen Kätzchen einfangen können. Die Mutti wollte aber weiterhin in Freiheit leben und ist nach dem Kastrieren aus dem Katzengehege entwischt. 
Die Kätzchen wurden liebevoll aufgezogen und alle in ein neues Zuhause vermittelt. 

Meine Tierliebe war schon immer sehr groß, ich bin mit Tieren aufgewachsen und wir haben jetzt auch einen Hund und eine Katze, die beide ganz gut miteinander klar kommen (man musste  nur etwas Geduld haben).

Tiere sind ehrlich und treu und sie merken ganz genau wie wir uns fühlen, vielleicht sogar noch bevor wir es eigentlich selbst wissen. 

Als ich mit meinem Hund das erste mal in der Hundeschule war, alles neue und unbekannte Leute, ich wußte nicht genau was uns erwartet usw., da war er sehr unruhig und wirkte ängstlich. Wir waren dann einige Male da und umso sicherer ich in dieser Situation wurde, umso sicherer wurde auch er. 

Wir hatte vor kurzem eine große Familienfeier und ich war vorher und während der Feier wie immer angespannt und das hat sich sofort auf ihn übertragen, denn er hat  sich plötzlich von einigen nicht mehr anfassen lassen und hat sogar geknurrt (das hat er vorher noch nie getan).

Für mich bedeutet der Spaziergang mit meinem Hund am Vormittag Entspannung, Kraft tanken und außerdem noch die Fitness verbessern. Ein Tier wirkt sich positiv  auf die Gesundheit und auf die Seele aus.

Es gibt nichts entspannenderes, als eine schnurrende Katze die neben einem liegt oder ein langer Waldspaziergang mit dem Hund. 

Für mich waren Tiere schon immer Freunde- Ich hatte und habe ein paar  Freunde/Bekannte, aber der Unterschied ist, dass mich der Kontakt zu Menschen irgendwann sehr anstrengt und ich es nicht so lange aushalte. 
Auf Tiere z.B. Hunde, Katzen usw. kann ich spontan  zu gehen, mit ihnen sprechen,  sie streicheln,  aber bei Menschen brauche ich länger und es geschieht auch nicht intuitiv. 

Dennoch sollte es sehr gut überlegt sein, ob man ein Tier zu sich holt und ob man genügend Zeit für das Tier hat, denn ein treuer Begleiter verlangt auch Aufmerksamkeit,  Pflege,  artgerechte Haltung und artgerechtes Futter.
Ein Hund muss mehrmals täglich raus und wenn möglich nicht nur die kurze Gassirunde sondern längere Spaziergänge, optimal wäre es im Grünen. 

Leider überlegen nicht alle, wenn sie sich Tiere anschaffen und die Tiere landen dann im Tierheim oder werden sogar ausgesetzt. 

1 Kommentar:

  1. Als ich ca 9 Jahre alt war, ging ich täglich mit Hunden aus der Nachbarschaft spazieren, da ich keinen eigenen haben durfte. Freunde hatte ich in meiner ganzen Kindheit nur drei, diese aber alle über mehrere Jahre und sehr intensiv. Die vielen Stunden die ich mit den Hunden lief, spielte und verbrachte waren die schösnten in meiner Kindheit. Sie waren meine wirklichen Freunde, mit viel Körperkontakt und zusammen die Natur geniessen. Als ich 19 Jahre alt war holte ich mir meine erste eigene Mischlingshündin. Sie begleitete mich täglich mit ins Büro und war meine absolute Bezugsseele. Unser Band war sehr eng und wir hatten gemeinsam im Laufe der 8 Jahre viele Bekannte mit Hunden, Nach ihrem Tod, ich war damals 27, habe ich drei Jahre getrauert und konnte keinen Hund mehr nehmen. Aber dann folgten immer wieder Hunde aus dem Tierschutz. Mittlerweil bin ich 44 Jahre alt, habe zwei Töchter mit Asperger Syndrom, lebe in Haus mit Garten, ländlich und zu unserer Familie gehören wie könnte es anders sein, eine Englische Bulldogge und eine französiche Bulldogge, die ich extremst verwahrlost aufgenommen habe und die nun über alles geliebt und verwöhnt werden. Auch meine Töchter, die wenig Kontakte nach draussen machen, sind ergene Tierliebhaber. Wir haben auch noch drei Persiche Katzen, die selbst denken dass sie Hunde sind und abends liegen wir als Riesenrudel (Kinder, Eltern, Hunde und Katzen) auf unseren Couchen, die wir abends zum fernsehgucken zusammenschieben und geniessen dass Zusammensein. Da wird gelacht, extremst geschnarcht(Bullys) und geschnurrt(Katzen).
    Das Asperger Syndrom ist nur lästig weil die Aussenwelt so intolerant ist. Wenn man nicht immer dem Gruppenzwang in SChule, Job und Freizeit ausgesetzt wäre hätte man gar keine Probleme. Kurzum ich liebe und Respektiere Menschen im autistischen Spekrum und meine Herz gehört meinen tollen Mädchen und Supertieren.

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